Die Temperaturen gingen in der Nacht im Womo, obwohl Luken und Fenster geöffnet waren, nur sehr langsam runter.  Irgendwann ist man dann trotz der hohen Temperaturen eingeschlafen.  Wir hatten eigentlich noch vor einen Lehrpfad um das Freilichtmuseum Heuneburg herum zu durchwandern.  Man hatte uns vor ein paar Tagen auch ein weiteres interessantes Ziel genannt.  Das Campus Galli.  Dort werden mit Mitteln des 9.ten Jahrhunderts Bauten der damaligen Zeit gebaut.  Auch hätten wir uns gerne noch im Pfälzer Wald umgeschaut.  Aber die hohen Temperaturen haben uns veranlasst von weiteren Wanderaktivitäten abzusehen. 

In drei Bundesländern starten am Freitag die Sommerferien.  In die damit verbundenen Staus möchten wir nicht gerne hineingeraten.  Also ist der Plan kommenden Donnerstag zurück in Wedel zu sein.  Dienstag und Mittwoch sind für Besuche bei meinen Brüdern in Marienfeld und Bielefeld eingeplant.  Also haben wir den Montag genutzt um Strecke gen Norden zurückzulegen.



Nach dem Frühstück,  Wassernachfüllen und Toilettenbox-Entleerung sind wir auf der A7 270 km gen Norden gefahren.  Die A7 hat hier noch nicht die hohe LKW-Dichte wie bei uns im Norden.  Sie ließ sich sehr gut fahren und wir wussten während der Fahrt die Klimaanlage zu schätzen.  

 

Entgegen meiner Aussagen im gestrigen Tagesbericht konnten wir heute auch wieder Windräder sehen.  Die konnte man aber an zwei Händen abzählen.

 

 


Wir stehen jetzt auf dem Natur-Campingplatz Thulba.  Der liegt nur 5 km von der A7 entfernt.  




Unmittelbar neben dem Campingplatz befindet sich ein kleiner See auf dem Wakeboarding angeboten wird.  Ich musste erstmal im Internet nach dem Begriff suchen.  Beim Wakeboarding hat man nicht zwei Bretter, wie es beim Wasserski der Fall ist.  Man steht wie beim Snowboarding quer auf seinem Brett.  Gezogen wird man hier nicht von einem Motorboot, sondern von einer Seilanlage, welche einen im Kreis durch den See zieht.  Gerne hätte ich mir das mal angeschaut, aber Montags ist hier Ruhetag.

 

Mir ging das noch mal durch den Kopf was mir der Verantwortliche des vorletzten Stellplatzes bezüglich des Bundesmeldegesetzes gesagt hatte. Ich habe dann heute im Internet dazu noch mal Information gesucht.  Eine behördliche Meldung ist auf einem Campingplatz für einen Bundesbürger nicht notwendig, wenn er sich dort nicht länger als 3 Monate aufhält.  Ob der Mann gegen besseres Wissens die vielen Eingaben bei der Anmeldung mit dem Bundesmeldegesetz rechtfertigte bleibt offen.