Die ganze Nacht prasselte der Regen heftig auf unserer Womo-Dach. Zum Morgen hin begrüßte uns aber blauer Himmel und Sonnenschein.

Nach dem Frühstück stand zunächst wieder der regelmäßige Alma Morgenspaziergang auf dem Programm.

Ein Blick von unserem Stellplatz in eine andere Richtung. Der Platz liegt ganz oben auf der Anhöhe und bietet in alle Richtungen eine gute Fernsicht.

Neben dem gestern schon gezeigten Holzschindel-Regenunterstand gibt es hier noch eine Reihe ähnlicher Bauten. Dieses ist der Treffpunkt für die Mitglieder des Neuschönauer Vereins „Zeitwende e.V.“ . Die Gruppe hat hier einen ökologischen Nutzgarten angelegt mit Nutzbäumen, Nutzbüschen und Nutzbodendeckern. Die drei Pflanzengruppen ergänzen sich von ihren Bedürfnissen her, z.B. in Bezug auf Lichtbedarf und Bodenaustrocknung.
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Es geht doch auch anders, wie der Neuschönauer Kegelverein zeigt.
“Opfer“ und nicht „Helden“ ist das richtige Wort. Das sollte man im
Auge behalten in Zeiten in denen zwei Psychopathen wie Putin und
Trump soviel Unheil über die Welt bringen. Man wird auch beständig
an politische Dinge erinnert. So passierten wir heute z.B. den Geburtsort
des schlimmsten Verbrechers der neueren deutschen Geschichte.
Als nächstes Ziel hatten wir uns gestern Burghausen ausgesucht. 130 km ging es in Richtung Süden. Die dortige Burg war der Grund für diese Wahl. In unmittelbarer Nähe war kein Wohnmobilparkplatz zu finden. Also habe ich einen relativ dicht an der Burg gelegenen Parkplatz angesteuert.
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Sofort nach unserer Ankunft machten wir uns auf den Weg zur Burg.

Die Burg „thront“ auf einem Felsrücken über der Stadt.

Weinstöcke auf unserem Weg hoch zur Burg. Frau Bartels, denken sie von Zeit zu Zeit dran, wie gezeigt, die Triebe ihrer Weinreben zu kürzen, soweit sie den Trauben Kraft nehmen?

Wie auf obiger Karte zu sehen ist, zieht sich der Burgbereich recht schmal aber sehr lang auf dem Bergrücken entlang. Der Burgbereich ist in mehrere Vorhöfe unterteilt, die durch Tormauern oder Brücken getrennt sind. Die Hauptburg befindet sich auf der Karte ganz unten.

Diese Luftaufnahme zeigt über die gestrichelten Linien den Burgbereich.

Hier auf der Westseite der Burg schaut man auf den Wöhrsee herunter. Das Bild zeigt den nördlichen Teil des Wöhrsees.

Und hier ist der südliche Teil des Wöhrsees zu sehen.

Auf der Ostseite der Burg schaut man auf den Ortskern von Burghausen und den Fluss Salzach herunter.

Eine nördlich der Stadt gelegene Schleife der Salzach.

Hier einer der ersten Vorhöfe der Burg.

Durch das Tor schaut man in den nächsten und dahinter in den übernächsten Burgvorhof.

Besuchergruppen werden von Führerinnen und Führern in historischer Kleidung durch den Burgbereich geführt und mit viel Information versorgt. Hier scheint aber ein Kindergeburtstag stattzufinden. Die Kinder spielen Ringe-Reiten. Der untere Junge nimmt die Rolle des Pferdes ein, und der obere, huckepack genommene, Junge ist der Ritter, welcher den Ring aufspießen soll. Zuvor hatten wir die Gruppe schon beim Hufeisen-Werfen beobachtet.

Der.vorletzte Burgvorhof vor der Hauptburg.

Über diese Brücke geht es in den letzten Burgvorhof bevor man zur Hauptburg kommt.

Wer möchte kann sich hier mit Speis und Trank versorgen lassen.

Über die allerletzte Brücke gelangt man in die Hauptburg.

Die Burg oberhalb der Salzach.

Die Burg ist von Wehrmauern umgeben. Wir haben als erstes die Burg von außen umrundet.

Wie man sieht ist die Burg sehr hoch.

Auf der anderen Seite wieder ein Blick auf den Wöhrsee. Nun geht es in den Innenbereich der Burg.






Nun sind wir in einem der Vorhöfe auf dem Rückweg zum Womo.

Unten im Ort wieder angekommen nutzt Alma diese Trinkgelegenheit. Oben in der Burg hatte Regina Alma über ihre wassergefüllten Hände mit Trinken versorgt. Da wir unsere Rucksäcke im Womo gelassen hatten, fehlte halt ein Trinkgefäß. Hier gestaltet sich alles einfacher.

Der zuletzt benutzte Parkplatz war ja kein Womo-Übernachtungsplatz. In zwei Kilometer Entfernung zeigte die Stellplatz-App aber eine Übernachtungsmöglichkeit an. Da wir im Burgbereich sehr viele Besucher sahen, fürchtete ich, dass der Platz bereits voll belegt wäre. Zum Glück traf das aber nicht zu.
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Direkt gegenüber von unserem neuen Übernachtungsplatz liegt dieses Erdbeer-Selbstpflückfeld. Ich habe mir dann von Regina ein Gefäß geben lassen und mich auf das Feld begeben. Mein Ergebnis ist auf dem rechten Bild zu sehen. Andrea, Patricia, Petra schaut mal nach unseren Erdbeeren, Und ab in den Mund damit dann, bevor die Vögel sich darüber hermachen. Vielleicht findet sich ja auch noch einiges an Spargel.
Am Abend haben wir uns angeschaut welches das nächste Ziel sein kann.
