Die ganze letzte Nacht hat es durchgehend intensiv geregnet. Für heute stand der Besuch des „Museumsdorf bayerischer Wald“ auf dem Programm. 30 km waren von Neuschönau aus dorthin zu fahren.

Bevor wir starteten hatte Regina beim morgendlichen Hundespaziergang diesen schönen Schindelholz-Regenunterstand gesehen.


Das Museums-Dorf besteht aus sehr vielen alten Häusern und Scheunen.


In dieser Scheune wurde gezeigt wie die Imkerei vor hundert oder zweihundert Jahren gehandhabt wurde.
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Obige Kugellöcher sollen von Napoleons Soldaten geschossen worden sein, als sie 1812 in Richtung Russland zogen. Es waren wohl Schießübungen.
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Man sieht, es ging alles auch ohne Elektrizität damals. Aber zurück in die Zeiten möchte man doch nicht.

Richtig vorsintflutig sehen diese hundert Jahre alten Autos aus.

Dieser Krankenwagen wurde von einem Pferd gezogen. Man fragt sich ob die transportierten Patienten später auch noch wegen „Transportschäden“ behandelt werden mussten.
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Es regnete ohne Ende. Wir waren froh, dass wir gestern nicht das Wetter des heutigen Tages hatten. Gestern waren es nur kurze Schauer, dann war es wieder trocken. Zum Glück konnten wir heute die meiste Besuchszeit innerhalb der Häuser verbringen.

Das Mühlrad drehte sich noch, angetrieben durch das Wasser. Man hätte innerhalb des Hauses nur ein auf einer Stange befindliches Zahnrad zur Achse des Mühlrads hin verschieben müssen, dann wären die dort befindlichen Getreidemahlsteine in Bewegung gesetzt worden.

Die Mahlsteine konnten über einige Zahnräder und Achsen mit dem außen sich drehenden Mühlrad verbunden werden.
Wir hatten gestern noch nicht besprochen welches das nächste Fahrziel sein soll. Auf dem Parkplatz des Museums haben wir dann nach einem neuen Ziel gesucht. Allerdings war ein Entleeren der Toiletten-Box überfällig. Die am ausgesuchten Ziel befindlichen Stellplätze erfüllten in Summe aber nicht unsere Service-Bedürfnisse. Daher sind wir für die nächste Übernachtung zum letzten Stellplatz zurück gefahren. Unterwegs dorthin fand sich ein anderer Stellplatz, der alle unsere Bedürfnisse erfüllte. Dort haben wir alles in den Sollzustand gebracht. Da uns der letzte Übernachtungsplatz von der Lage her doch besser gefallen hatte, sind wir dann dort hin zurückgekehrt. Es regnet ohne Ende noch, laut prasselt es aufs Womo-Dach. Kurzzeitig haben wir auch die Heizung angemacht, um das feucht-kalte Gefühl loszuwerden. Die Heizung hatten wir bis heute noch nicht einmal angehabt. Morgen soll sich die Wetterlage wieder verbessern. Hoffen wir, dass das stimmt.


