Unsere erste morgendliche Aktion war es zu duschen.  3 Minuten kann man, wie auch andernorts üblich, nach Einstecken der Marke duschen.  Das Gute aber hier ist, dass das Zeitherunterzählen beim zwischenzeitlichen Zudrehen des Wasserhahns gestoppt wird.  So kommt man mit den 3 Duschminuten gut aus.

Fürs Frühstück konnte Regina erfolgreich die bestellten Brötchen an der Rezeption abholen.  Und danach stand das überfällige Entleeren des Toiletten- und Grauwassertanks an.  Ein Nachfüllen des Wasservorrats bot sich auch an.

Heute sollte es zur Bastei gehen.  Wir waren vor ca. 25 Jahren schon mal dort.  Schon damals war der Besucherstrom sehr groß.  Auch der Parkplatz war damals schon überfüllt.  Wir haben uns dafür entschieden einen 3 km von der Bastei entfernten Park-And-Ride Parkplatz zu wählen.  Von diesem Parkplatz starten Shuttle-Busse zur Bastei.  Wir sind davon ausgegangen, dass Hunde nicht mitgenommen werden.  Und ob Alma eingestiegen wäre ist die andere Frage.  Die 3 km schienen uns auch gut zu Fuß zu bewältigen sein.  
Weitere Links zur Bastei:
https://www.oberelbe.de/tourismus/wandern/bastei.html
https://blog.saechsische-schweiz.de/ausflugtipps/bastei-aussicht/

 

 

 

Unser neuer Standort ist ein Parkplatz in der Nähe der Bastei.

 

 

Unser Womo  steht dort wo der blaue Punkt zu sehen ist.  Die Bastei befindet sich an der Position an der in dem Bild der Buchstabe A zu sehen ist.  3 km war der Hinweg lang.  Der nach rechts führende Abzweig war ein Versuch noch etwas in den Nationalpark hineinzuwandern.  Dem war aber kein Erfolg beschieden.  Zwei mal mussten wir wegen längerer Treppenpassagen umkehren.  Die hohe Treppenstufenanzahl wollten wir Alma nicht zumuten.  Die Bastei ist ein tolles Wandergebiet.  Wie schon erwähnt wird das steile Auf und Ab der Wege über lange Treppenpassagen bewältigt.  Es gibt aber auch Stellen an denen man nur über lange, steile Leitern weiter kommt.  Mit einer Hand sich an der Leiter festhalten und mit der anderen Hand den Hund unter dem Arm zu haben geht eben nicht.

 

 

Am Bastei-Besucherzentrum steppt der Bär.  Zeitweise tummelten sich hier  drei oder vier Busladungen an Schulklassen gleichzeitig auf der Bastei.  Auf dem Bild sieht man gerade eine entspannte Besucherlage.  Man muss sich klar machen, dass wir die Bastei heute mitten in der Woche Anfang Juni besuchen.  In den Sommerferien würden wir uns das nicht antun, den Ort hier zu besuchen.

 

 

Ein Blick von der Bastei auf die Elbe runter.  Im Hintergrund befindet sich Tschechien.



Die Bastei-Brücke

 

 

Ein Blick in den Nationalpark hinein.

 

 

 

 

Tolle Ausblicke zu beiden Seiten hin.  Auf dem Felsen, den man am Ende der Brücke sieht, hat man vor vielen hundert Jahren eine Burg auf  den Felskuppen errichtet.  Eine Holzbrücke führte hinüber zur Burg.  Wollten Angreifer in die Burg eindringen liess man die Brücke samt Angreifern in die Tiefe stürzen.

 

 

 

Zwischen Felsnadeln hindurch kann man auf die Elbe hinab schauen.

 

 

 

 

 

Auf der ganz oben zu sehenden Aussichtsplattform stand ich kurze Zeit vorher auch, um den Ausblick auf die Elbe runter zu genießen.

 

 

Wir sind jetzt auf dem Rückweg.  Rechts oben auf dem Bild sieht man das Bastei-Zentrum mit Hotel und Restaurant.



Zurück am Womo haben wir uns erst mal ausgeruht und Regina hat danach ein Nudelgericht zubereitet.   Andere Besucher übernachten hier auch, so wollen wir das ebenfalls tun.   Da dieser Parkplatz aber als Pkw-Parkplatz für riesige Besucherströme im Hochsommer ausgelegt ist, gibt es hier keine 24-Stundentickets sondern nur ein Tagesticket.  Das sind 12 € für Wohnmobile.  Nach Mitternacht ist dann das nächste Tagesticket fällig.  Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass während der Sommerferien  der Parkplatz hier Rappel voll ist.  Die Parkplatzfläche ist ungefähr vier mal so groß wie hier auf dem Bild zu sehen ist.  Also eine gewaltige Fläche.

An der Einfahrt zum Parkplatz gibt es keine Schranke, sondern die Kfz-Kennzeichen werden per Kamera erfasst.  Beim Bezahlen gibt man dann am Automaten sein Kennzeichen ein, um die Zahlung korrekt zuzuordnen.

Morgen soll es viel Regen geben.  Wir werden den Tag als Fahrtag nutzen.  Bisher haben wir mit dem Wetter großes Glück gehabt.  Intensivere Regenschauer gab es nur in zwei Nächten.  Ansonsten hatten wir durchgängig sonniges Wetter bei unseren Aktivitäten.